
Fuhsebrücke schon ein bisschen altersschwach
Das Geländer ist stark verrostet und schon ein bisschen windschief, und auch der Beton macht nicht mehr den frischesten Eindruck. sehr lange wird sie es nicht mehr machen, die Brücke über die Fuhse in der Verlängerung der Straße Seelhop in Eicklingen. Ein Gutachter hat kürzlich geschätzt, dass sie um 1935 gebaut wurde. Auf längere Sicht muss das Bauwerk erneuert werden. Genutzt wird die Brücke von den Landwirten und vielen, die den Schleichweg nach Hänigsen oder Wathlingen befahren. Ein Brückenneubau kostet nach Angaben von Hans-Jürgen Erdt vom Bauamt der Samtgemeinde Flotwedel wenigstens 250.000 €. "Damit muss sich dann die Politik befassen", sagt Erdt. Auch soll beim Amt für Landentwicklung ein Zuschuss beantragt werden. Vorsorglich hat die Samtgemeinde jetzt beim Landkreis Celle eine Begrenzung der Last auf 20 Tonnen und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 20 Kilometer pro Stunde beantragt. Die Genehmigung liegt vor, die entsprechenden Schilder wurden bestellt und sollen möglichst kurzfristig aufgestellt werden.
Quelle: Cellesche Zeitung, Sonnabend, 13. August 2005, Landkreis, Seite 18, Autor Joachim Gries.
Brückenschlag in Eschede: Ab April ist Strecke nach Rebberlah wieder offen
500-Tonnen-Kran legte in der Nacht zu Sonntag die Stahlträger
ESCHEDE. Reibungslos sind in der Nacht zu gestern fünf schwere Beton-Stahl-Verbundteile der neuen Brücke über die Bahn in Eschede gelegt worden. Das Bauwerk soll Ende April kommenden Jahres fertig sein und die bei der ICE-Katastrophe am 3. Juni 1998 zerstörte Straßenbrücke nach Rebberlah ersetzen.
Ein 500-Tonnen-Autokran der Braunschweiger Firma Fricke-Schmidbauer hatte am Sonnabend Abend auf der Baustelle neben den Gleisen Position bezogen. Bevor das 96 Tonnen schwere Fahrzeug auf acht Achsen die Arbeit aufnahm, fuhr es seine vier Stützen zu den Seiten aus und nahm 180 Tonnen Gegengewicht auf, die auf fünf Tiefladern herbei transportiert worden waren.
20 Meter musste Kranfahrer Willi Lange und sein Kollege Willi Olschewsky den Ausleger ausfahren, um die rund 73 Tonnen schweren Teile aus einen Doppel-T-Träger mit unten angegossenen Betonteil auf die in den vergangenen Wochen entstandenen Widerlager beiderseits der drei Gleise zu legen.
Zwei der fünf Träger mit einer Länge von 36 Metern waren bereits Anfang vergangener Woche mit Spezialtransportern aus dem Sauerland nach Eschede gebracht worden. Mitarbeiter der Firma Mölders, die die Brücke in Eschede im Auftrage der Bahn baut, hatten sie mit zusätzlichen Verschalungen versehen. Die drei mittleren Träger hatten Eschede nach zehnstündiger Fahrt am frühen Sonnabend Morgen erreicht. Schwierigkeiten habe es für die 40 Meter langen Fahrzeuge unterwegs nicht gegeben, sagte einer der Fahrer. Rückwärts wurde die schwere Last in der Nacht zu gestern in die Nähe des Krans bugsiert. Trotz ihrer Länge zeigten die Fahrzeuge wegen ihrer lenkbaren Hinterachsen eine erstaunliche Wendigkeit.
Um 23.45 Uhr fuhr der letzte Güterzug in Richtung Celle an der Baustelle vorbei, dann wurde der Strom abgeschaltet, die Oberleitung geerdet, die sechsstündige Zugpause begann. Da hing das erste Teil bereits am Haken des Krans und wurde wenig später über die Schienen geschwenkt. Über Funk gab Bauingenieur Rolf Reinecke, Niederlassungsleiter der Firma Mölders in Celle, seine Anweisungen. Auf den Millimeter genau lag der südliche Träger gegen 0.10 Uhr auf den Widerlagern. 35 Minuten später lag das zweite Teil in einem Abstand von nur wenigen Millimetern daneben. Die Arbeiten im Scheinwerferlicht wurden trotz Kälte und Nässe von einigen Dutzend Schaulustigen verfolgt.
Gegen 4 Uhr lag der abschließende nördliche Träger auf seinem vorbestimmten Platz. Parallel dazu hatte ein zweiter Kran von der Escheder Seite aus die Verschalungen für die Brückenbrüstungen in ihre Position gehoben. Noch in der Nacht wurden die Fugen zwischen den vorgefertigten Teilen geschlossen und damit die Sicherheitsvorgaben der Deutschen Bahn erfüllt. Um 5.50 Uhr passierte der erste Zug wieder die Baustelle.
Projektleiter Siegmar Depping und sein Polier Jan Duddek zeigten sich gestern Morgen sehr zufrieden. Es habe alles bestens geklappt, man sei zehn Minuten eher fertig geworden als geplant. Anfang Dezember soll der Überbau aus Ortbeton erfolgen, der dann die Fahrbahn aufnimmt. Insgesamt 700 Tonnen wird dann das Brückenteil wiegen, das die Gleise überspannt.
Quelle: Cellesche Zeitung, Montag, 15. November 1999, Lokales, Seite 9, Autor Joachim Gries.
Brücke gleitet auf Schmierseife über Kanal
Baufirma schiebt 325 Tonnen schweren Stahlkoloss an das andere Ufer
Algermissen (tw). Gestern hat die Magdeburger Baufirma Hellmich das 325 Tonnen schwere Stahlkorsett der neuen Brücke im Laufe des Tages Stück für Stück über den Kanal geschoben. Ein 800-Tonnen-Autokran hielt die Brücke vom anderen Ufer aus über Wasser.
Die mehr als 50 Meter langen Stabbögen wurden in den vergangenen Monaten am Westufer des Kanals zusammengeschweißt. Für den entscheidenden Schritt über das Wasser war der Kanal gestern zwölf Stunden lang für den Schiffsverkehr gesperrt. Das Manöver beobachteten auch Ingenieur-Studenten aus Hannover. "Schließlich sieht man so etwas nicht alle Tage", meinte Bauleiter Siegmar Depping.
Auf einer Schienenkonstruktion schob ein Hydraulik-System den Brücken-Koloss vorwärts. Der Kran auf der gegenüberliegenden Seite hatte die Aufgabe, das Ende der Brücke zu halten, das vorübergehend frei über dem Kanal schwebte.
25000 Kubikmeter Erde mussten für das Vorhaben samt neuer Rampen bewegt werden. 1000 Kubikmeter Stahlbeton fließen insgesamt in die Fundamente und den Brückenboden. 3,5 Millionen Euro kostet das Projekt. Eindrucksvolle Dimensionen, doch neben tonnenschwerem Gerät spielte gestern auch ein unscheinbares Hilfsmittel eine Hauptrolle: einfache Schmierseife. Sie wurde zwischen die Schienen und den Stahlgiganten gepinselt. "Das vermindert entscheidend die Reibung", erläutert der Bauleiter.
Besonders aufwändig waren die Arbeiten an den Fundamenten der Brücke. Wegen des verhältnismäßig schlechten Baugrundes musste die Firma Hellmich an beiden Ufern zwölf Bohrpfähle mit einem Durchmesser von jeweils einem Meter bis zu 30 Meter tief in der Erde versenken.
Das die Brücke gestern ins Wasser fallen könnte, hatten Statiker bei Berechnungen des Schiebemanövers zumindest theoretisch ausgeschlossen. Sie erstellten auch eine eigene Statik für den Standort des Kranes, dessen Gewicht sich über vier Stützen auf den Boden stemmte.
Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 24. Juni 2004, Hildesheim und Umgebung, Seite 21, Autor tw.
Kosten betragen 180 000 Euro
Ein Gutachter hat acht Brücken der Fachwerkstadt Hornburg untersucht. Die Bauwerke sind zum Teil marode und müssen saniert werden. Diplom-Ingenieur Siegmar Depping beziffert die Kosten auf rund 180 000 Euro.
Da die Brücken als standsicher gelten, sollen sie nach dem Willen der Politik in den nächsten Jahren schrittweise auf Vordermann gebracht werden. Ein Sofortprogramm kann sich die Stadt finanziell schwerlich leisten.
Im nächsten Jahr stehen deshalb zunächst die Arbeiten an der Ilse-Brücke Auf dem Hagenberg, an der Zufahrtstraße zur Kläranlage und am Friedrich-Ebert-Platz an. Deren Sanierungen werden voraussichtlich 34 000 Euro kosten.
Quelle: Braunschweiger Zeitung, Dienstag, 27. Oktober 2010, Braunschweiger Land, siehe auch www.newsclick.de .
Dreimal „befriedigend“, viermal „noch ausreichend“ und einmal sogar
„kritisch“: Gutachter Siegmar Depping stellt den Brücken der Stadt Hornburg
kein gutes Zeugnis aus. Im Bau- und Umweltausschuss informierte der
Diplom-Ingenieur über die teils erheblichen Mängel an acht Bauwerken. Um sämtliche
Schäden zu beheben, so Depping, seien Investitionen von rund 180 000 Euro nötig.
Angesichts dieser hohen Summe verständigte sich der Ausschuss zunächst darauf,
nicht alle Brücken umgehend zu sanieren, zumal die Standsicherheit gegeben sei.
Die Arbeiten sollen schrittweise in den nächsten Jahren ausgeführt werden.
2011 soll mit drei Brücken begonnen werden. Dickster Brocken ist mit 27 000
Euro das über die Ilse führende das Bauwerk an der Straße Auf dem Hagenberg.
Hier rät der Gutachter unter anderem zu einer ganzflächigen Betonsanierung des
Überbaus. Ferner sollten sämtlichen Fugen erneuert und das Böschungspflaster
ausgebessert werden.
Ebenfalls im nächsten Jahr sollen die Arbeiten an der über die Mühlen-Ilse führenden
Zufahrtstraße Kläranlage anstehen. Kosten: 6500 Euro. Zudem soll der
Korrosionsschutz der Brücke am Friedrich-Ebert-Platz erneuert werden. Die
Kosten hierfür beziffert der Gutachter auf rund 500 Euro.
Quelle: Braunschweiger Zeitung, Dienstag, 26. Oktober 2010, Wolfenbüttel, siehe auch www.newsclick.de .
In Werlaburgdorf soll eine Brücke über die Warne saniert werden. Prüfer Siegmar Depping hatte Schäden am Beton und am Geländer festgestellt. Sie zu beheben, soll voraussichtlich 7500 Euro kosten. Der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde hat die Brücke nun in Augenschein genommen. Unter Vorsitz von Helmut Grziwotz (CDU) verständigte sich das Gremium darauf, die Arbeiten von ehrenamtlichen Helfern ausführen zu lassen. Dies sei möglich, da die Schäden die Standfestigkeit nicht beeinflussten. Die reinen Materialkosten werden auf 1500 Euro geschätzt. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. pos
Quelle: Braunschweiger Zeitung, Dienstag, 05. April 2011, Autor pos, siehe auch www.newsclick.de .
Kontakt: SirameDes & S.DEPPING Consult, Dipl.-Ing. (FH) Siegmar Depping, Trift 28, D - 29342 Wienhausen, sd@siramedes.de